Geschichte der Stadt Bad Brückenau

Geschichte der Stadt Bad Brückenau

Geschichte der Stadt Bad Brückenau

Die älteste Siedlung, aus der die Stadt Brückenau erwuchs, entstand an der uralten Straße von Fulda nach Hammelburg. Dieser Verbindungsweg ist schon im 9. Jahrhundert bezeugt. Nach glaubhafter, spätmittelalterlicher Überlieferung hieß Brückenau ursprünglich Sinnau. Sinnau ist ein Flurname. Die Sinn-Au reichte von Römershag bis nach Bad Brückenau.

Als an der schmalsten Stelle der Au, wo die Straße das Sinntal überschnitt, eine Brücke errichtet wurde, bekam der Teil der Sinnau, der an der Brücke lag, den Namen Brücken-Au. Seitdem unterschied man die obere und untere Sinn-Au, je nach Lage ober- oder unterhalb der Brücken-Au. Die ländliche Siedlung in der Nähe der Brücke war jetzt die Siedlung in der Brückenau-Au.

Geschichtschronik:

1260 Die ländliche Siedlung Brückenau wird unter Abt Heinrich IV von Erthal befestigt und erhält die Privilegien der Stadt Gelnhausen.

1294 Erste urkundliche Erwähnung der Veste Brückenau.

1310 Am 6. August wurden der Veste Brückenau durch König Heinrich VII. die Stadtrechte verliehen.

1337 Die Stadt und ihre Befestigung wird um die Vorstadt erweitert.

1341 erhält Brückenau von Abt Heinrich VI. von Hohenberg (1315 1353) das Recht, die Stadtbefestigung selbst zu unterhalten und zu bewachen: Dafür wurde der Stadt das Schankrecht gegeben.

1349 Erste Pest-Epedemie in der Stadt Brückenau.

1360 Errichtung des Stadtgerichts und der Frühmeßstiftung.

1365 in Brückenau wird erstmals eine Kirche erwähnt.

1389 Verleihung des Fischereirechts an die Stadt.

1400 Am 24. April Überfall der Ritter Bibra, Ebersberg, Steinruck und Thüngen. Siegreiche Abwehr des Angriffs nach der Überlieferung. Eingreifen des Stadtpatrons St. Georg. Seitdem gelobte Georgi-Prozession.

1425 Verlegung des Amtssitzes von Schildeck nach Brückenau.

1427 Privileg der städtischen Bannmeile

1439 Nachweis des Ruggerichts.

1450 Erwerb der Wüstung Sinnau durch die Stadt.

1451 Steuerbefreiungsbrief für die Stadt Brückenau von Kaiser Siegmund.

1499 Die Einwohnerzahl der Stadt betrug 400 Seelen.

1504 Erster Nachweis über die Schule und einen bestellten Lehrer.

1525 Beteiligung der Bürgerschaft am Bauernkrieg. Aufhebung aller Privilegien, völlige Verarmung, Hinwendung zur Lehre Luthers. Nach kurzer Zeit Aufhebung der Repressalien.

1575 Die Pest wütet erneut in der Stadt Brückenau. Anlage des jetzigen Friedhofes außerhalb der Mauern als Pestfriedhof.

1576 Die Stadt wird vorübergehend würzburgisch.

1585 Die Stadt erwirbt als Hofstätter Weißenbachsche Gut. Ein Haus dieses Burggutes wird als Schulhaus verwendet bis 1876.

1597 Errichtung der steinernen Sinnbrücke.

1598 Stadtschreiber Henning Ulrich legt die vidimierten Dokomente von den städtischen Gerechtsamen unter den Bürgermeistern Johannes Scheffer und Hans Wechtersbach an.

1602 - 1605 Gegenreform unter Fürstabt Balthasar v. Dernbach.

1618 - 1648 Dreißigjähriger Krieg, die Stadt wird 1634 vorübergehend hessisch.

1634 Pestjahr, Stiftung der St. Maurizius-Prozession.

1658 Die Franziskaner werden auf Betreiben des Pfarrers Speckmann auf den Volkersberg berufen.

1657 Errichtung eines Spitals.

1671 Fürstabt Gustav Bernhard von Baden verleiht der Stadt sein Wappen.

1674 Die Stadt zählt 600 Einwohner.

1680 Errichtung der Friedhofskapelle.

1688 Das Burggut Altenhof wird von der Stadt erworben.

1694 Brückenau wird zur selbständigen Pfarrei erhoben.

1702 Errichtung eines Pfarrhauses.

1713 Die Einwohnerzahl beträgt 725.

1714 Erlass eines Stadtregulativs demzufolge die Selbstverwaltung aus einem Oberbürgermeister, einem Unterbürgermeister, 11 Ratsherren und 4 Ratsvieren bestand.

1742 Am 27. April wird in Rhömershag Melchior Adam Weikard geboren, der als weltberühmter Arzt am 25. Juli 1803 dortselbst starb.

1747 Fürstabt Amand von Buseck (1737 1759) baut in der unteren Sinnau und den Sauerbronnen einen Kur- und Heilbadbetrieb auf. Fassung der 3 Heilquellen.

1751 Die Bischofsbrücke wird errichtet.

1759 Fürstabt Heinrich der VII. von Bibra setzt den Ausbau des Heilbades fort. Die erste Blütezeit des Bades.

1772 Die Stadt zählt 1.002 Einwohner.

1783 Friedrich Schiller übernachtet am 25. Juli im Weißen Roß in Wernarz.

1780 - 1783 Bau der Stadtpfarrkirche im barocken Stil nach Plänen des Brückenauer Maurermeisters Johann Georg Link.

1796 Besetzung der Stadt durch französische Truppen unter General Jourdan.

1802 Brückenau unter oranisch-nassauischer Herrschaft. 1.320 Einwohner.

1806 Unter französischer Verwaltung; Stadtmaire Vogler.

1810 Brückenau gehört zum Großherzogtum Frankfurt.

1813 Durchmarsch napoleonischer Truppen und Typhusepedemie.

1814 Brückenau kommt unter österreichische Verwaltung.

1816 Brückenau wird dem Königreich Bayern einverleibt (14. April). Ein Hungerjahr.

1818 Kronprinz, nachmaliger König Ludwig I. kommt am 29.6 und in den Folgejahren 26mal zum Kuraufenthalt und baut das Bad weiter aus. Zweite Blütezeit des Bades.

1819 Errichtung des Kellerbaus durch Baurat von Morell.

1833 Feierliche Einweihung des Kursaalgebäudes am 29.Juli.

1876 Am 13. August äschert ein Großbrand die Stadt Brückenau fast völlig ein.

1877 In diesem und den folgenden Jahren Wiederaufbau der Stadt Brückenau.

1874 - 1878 Bau des Distrikt-Krankenhauses.

1888 Erster Wasserleitungsbau.

1890 In diesem Jahr erreicht die Stadt  1.549 Einwohner

1891 Eröffnung der Bahnlinie Jossa Brückenau.

1898 Kaiserin Elisabeth von Österreich weilt zur Kur im Bad.

1900 Die Stadt hat nun 1.627 Einwohner

1903 Errichtung des Prinz-Rupprecht Erholungsheimes.

1906 In diesem und in folgenden Jahren Gründung einer städtischen Elektrizitätsversorgung. Erbohrung der St. Georgi- und der Siebener-Sprudel-Quellen, Errichtungen von Badehäusern. Auch der Ortsteil Stadt Brückenau wird Heilbad.

1909 Eröffnung der Bahnstrecke Brückenau Wildflecken.

1910 Nun sind es 1.819 Einwohner. Erwerb des alten Rathauses (Gebäude Unterhainstr. 30)

1918 Ende des Ersten Weltkrieges, 51 Tote und Vermisste.

1923 Inflation, Stadt gibt Notgeld aus, Errichtung eines Wasserkraftwerkes und eines Umspannwerkes. Verwaltungsgebäude und Kurgarten am Georgi-Sprudel.

1924 Gründung einer höheren Schule, Schulhausbau.

1926 Errichtung des neuen Rathauses (jetziges Altes Rathaus, Rathausplatz 1)

1927 Gründung der Berufsschule, Eröffnung des Mineral-Schwimmbades, Kaiserin Hermine von Preußen besucht das Bad.

1929 Straßen- und Wasserleitungsbauten.

1938 Die Stadt erwirbt die Rechte der Siebener AG und plant einen Kurpark beim Freibad und einen Kurgarten beim Georgi-Sprudel. Am 8. November wird der Truppenübungsplatz Wildflecken eröffnet. Sparkassenneubau.

1939 Eingemeindung der Landgemeinden Römershag und Wernarz. Erwerb des Siebener-Sprudels und der Halbleibsmühle. Beginn der Sinnregulierung und des Schlachthofneubaues.

1945 Am 5. April Besetzung durch amerikanische Truppen Ende des 2.Weltkrieges, 400 Tote und Vermisste.

1946 Wiederaufbau der gemeindlichen Selbstverwaltung.

1947 Fortführung der Sinnregulierung, Fassung der May-Quelle, Wasserleitungsbau.

1948 Teilausbau des neuen Schlachthauses, Währungsreform.

1949 Neubau einer Wandelhalle im Staatsbad, neue Kreisberufsschule

1950 Erweiterungsbau Oberrealschule, Sinnregulierung in der oberen Sinnau. Erweiterung des Friedhofes und der Schule in Römershag.

1952 Beginn der Industrieansiedlung.

1953 Neues Feuerwehrhaus in der Unterhainstraße, Bauhofgebäude in der Sinnaustraße werden errichtet.

1955 Errichtung einer Staatl. Mittelschule, Erweiterung des Friedhofes.

1956 Neubau eines Leichenhauses. Beginn der zentralen Kanalisation. I. Bauabschnitt der Volksschule, Wildbachverbauung Römershag.

1957 Zentrale Kläranlage. Errichtung eines Pfarrheimes, Sanatorium der Arbeiterwohlfahrt. Am 6. Januar wird die neue Volksschule Am Kleinen Steinbusch eingeweiht und bezogen.

1958 II. Bauabschnitt Volksschule, Turnhallenneubau, Errichtung eines biologischen Sanatoriums.

1959 Neubau der Oberrealschule. Erschließung Oberes Straßfeld. Kanalisation des Staatsbades. Errichtung einer evangelischen Kirche.

1960 An- und Umbau Verwaltungsgebäude im Georgi-Sprudel, Fortsetzung der Kanalisationsbauten. Erschließung des Industriegeländes. Ausbau der Jugendherberge, Neuansiedelung eines Sintermetallwerkes. Die Stadt feiert ihr 650jähriges Bestehen.

1962 Neubau einer städtischen Turnhalle bei der TV-Halle am Felsenkeller und der Volksbank am Marktplatz.

1963 Im Stadtteil Wernarz wird eine neue Kath. Kirche gebaut, fertiggestellt 1964.

1964 Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke besucht am 27. August die Stadt.

1965 Die Bayer. HotelbetriebsGmbH München erwirbt für weitere 30 Jahre das alleinige Abfüll- und Vertriebsrecht der Heilquellen im Staatsbad. Neubohrung der König-Ludwig-Quelle. Die Sinnbrücke am Rathaus wird erweitert.

1967 Erschließung des Baugebiets Oberer Ehrenberg.

1968 Die Rhönlinie der Autobahn Würzburg-Fulda wird am 30. Juli eingeweiht.

1969 Der Stadtrat beschließt eine neue Wasseraufbereitungsanlage bei Römershag zu bauen; Beginn des Baus der zentralen Wasserversorgungsanlage; 22. Mai Grundsteinlegung für das Kurstift, Richtfest für das Altenwohnheim an der Ernst-Putz-Straße im Mai.

1970 Einweihung des Hallenbades am 17. Januar. Mit Urkunde vom 8. April 1970erhält die Stadt vom Bayer. Innenministerium den Titel Bad verliehen. Das bisherige Bad wird zum Stadtteil Staatsbad Brückenau. Eröffnung des neuen Kurmittelhauses im Staatsbad am 30. Oktober.

1971 Am 15. Mai werden Kurmittelhaus, Hotelneubau und Fernheizzentrale im Staatsbad der Öffentlichkeit übergeben. 36 Bundeswehr-Wohnungen werden in der Konrad-Zirkel-Straße fertiggestellt.

1972 Der Landkreis Bad Brückenau wird am 1. Juli aufgelöst und in den Landkreis Bad Kissingen (gemeinsam mit Hammelburg) eingegliedert. Der Landkreis übernimmt ab 1. Januar das St. Georg-Krankenhaus.

1973 Richtfest für das Regena Sanatorium am 30. März; Integration in den Amtsgerichtsbezirk Bad Kissingen, Eröffnung der neuen Brunnenhalle im Staatsbad und der BfA-Kurklinik. Der Stadtrat beschließt im November den Bau eines Schul- und Sportzentrum bei Römershag.

1974 Im Stadtteil Staatsbad wird nach Neufassung der Quellen die restaurierte Brunnenhalle im Mai eröffnet. 50jähriges Bestehen des Franz-Miltenberger-Gymnasiums.

1975 Der Landkreis Bad Kissingen übernimmt ab 1. Januar die Sachaufwandsträgerschaft für das Gymnasium, das Dekanat Bad Brückenau geht im Dekanat Hammelburg auf. Die B 286 mit Brücke in Römershag wird ausgebaut.

1976 Auflösung des Finanzamtes im Mai und Verlegung nach Bad Kissingen. Das Altenpflegeheim der Arbeiterwohlfahrt in der Buchwaldstraße für 96 Bewohner wird eröffnet. Die zentrale Trinkwasserversorgung wird fertig gestellt.

1977 1.Spatenstich für die vollbiologische Kläranlage in Trübenbrunn im August. Hochwasserfreilegung des oberen Sinngrundes als Voraussetzung für die Bebaubarkeit des Schul- und Sportzentrums; ein Architektenwettbewerb zur Planung des Schul- und Sportzentrums wird im Dezember durchgeführt.

1978 Die Siebener-Sprudel-Quelle wird mit einem Aufwand von 750.000 DM saniert. Am 1. Mai wird die Verwaltungsgemeinschaft Bad Brückenau (Mitgliedsgemeinden Stadt Bad Brückenau Gemeinden Schondra, Oberleichtersbach, Motten, Riedenberg und Geroda; drittgrößte Verwaltungsgemeinschaft in Bayern, ca. 14.000 Einwohner, Fläche ca. 122 Quadratkilometer) gebildet. Der Kindergarten Römershag wird am 22. Juli eingeweiht. 300 Jahrfeier der Kloster- und Wallfahrtskirche Volkersberg am 10. September.
Stadt und Landkreis vergeben die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für das Schulzentrum an die Architekten Amann u. Greß und Scharf u. Rüth (31.01.1978)

1979 Baubeginn für das Schul- und Sportzentrum im Frühsommer. Eine Gas-Hochdruckleitung wird bis in den Stadtteil Staatsbad Brückenau verlegt.
Beschluss des Stadtrates und des Landkreises über den Bau und die Finanzierung der Dreifach-Sporthalle sowie der Schulsport- und Breitensportanlagen (11.12.1979)

1980 Die Stadt Bad Brückenau und die Gemeinde Motten treten mit Wirkung vom 01.01.1980 aus der Verwaltungsgemeinschaft Bad Brückenau aus.
Behandlung verschiedener Planentwürfe und Varianten zur innerörtlichen Entlastungsstraße im Stadtrat. Beschluss des Stadtrates für den Bau der südlichen innerörtlichen Entlassungsstraße, Vorentwurf für die Variante 5, als weitere Alternative soll die Variante 5b untersucht werden. Beschluss über die Partnerschaft mit der französischen Stadt Ancenis (07.10.1980)
Die Ortsgasversorgung wird den Stadtwerken übertragen (27.05.1980). Besuch des britischen Generalkonsuls Adrian Hortbottle Reed in Bad Brückenau am 15.07.1980.

1981 1.Stadtfest wird am 30. und 31.05 abgehalten. Stadtrat und Bürger besuchen die französische Partnerstadt Ancenis. Gegenbesuch Bürger und Stadtrat aus Ancenis im Jahr 1982. Festakt 75 Jahre Siebener Sprudel am 02.08.1981. Inbetriebnahme der neuen vollbiologischen Kläranlage am 30.10.1981, der Ortgasversorgung am 12.11.81. Die Bebauungspläne Kurgebiet Sinntal und Oberes Straßfeld werden vom Stadtrat gebilligt und das Anhörungsverfahren durchgeführt.
Aufstellung eines Flächennutzungplanes für den Stadtteil Volkers (13.10.1981)
Aufstellungsbeschluß des Bebauungsplanes für das Gebiet Hart.


1982 Bau eines Geh- und Radweges zwischen Bad Brückenau und dem Stadtteil Volkers.
Einrichtung eines eingruppigen Kindergartens im Stadt Volkers ab 01.09.82 (in der früheren Schule).
Der neue Friedhof in der Leimbachstraße wird im Oktober 1982 fertiggestellt. Das städt. Badehaus stellt mit Ablauf des 31.12.1982 seinen Betrieb ein.
Die Dreifachturnhalle wird im April ihrer Bestimmung übergeben (Baukosten insgesamt 5,46 Mio. DM). Das Schul- und Sportzentrum Bad Brückenau, gebaut von Stadt und Landkreis Bad Kissingen, wird am 21.07.1983 offiziell eingeweiht.

1983 Das Jugendzentrum wird ab Dezember 1983 in das Untergeschoss des ehemaligen Gymnasiums verlegt (bisher seit 1975 Bauhofgebäude).

1984 Die Stadt erwirbt im Februar das Anwesen Feuerstein (sogenannte Liebesmühle) in der Müllergasse. Das ehem. Realschulgebäude in der Frühlingsstraße wird verkauft.
Ausbau der Wasserversorgungsanlage im Stadtteil Volkers, Kosten ca. 1.000.000 DM.
Beschluss vom 18.12.84: Baumaßnahmen Freizeitzentrum am Siebener Park, Kosten ca. 6,1 Mio. DM, durchzuführen.

1985 Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet östlich des Hartweges im Stadtteil Volkers. Antrag des Stadtrates, damit die Fachrichtung Urologie am Kreiskrankenhaus erhalten bleibt. Deutsches Jugendherbergswerk übernimmt Jugendherberge ab 01.01.1986 von der Stadt.

1986 Der Stadtrat beschließt am 18.03., eine Thermalquelle Nähe Crailsheimplatz erbohren zu lassen. Dem aus gesundheitlichen Gründen zum 31.10.1986 ausscheidenden Bürgermeister Ludwig Müller wird die Ehrenbezeichnung Altbürgermeister verliehen.

Der neugewählte Bürgermeister Hans Rohrmüller wird am 03.11.1986 vereidigt.
Am 18.11.1986 wird vom Stadtrat beschlossen, den vorgesehenen Abbruch des ehemaligen Badehauses Siebener Sprudel auszusetzen, da eine neue Trassenführung für die innerörtliche Entlastungsstraße vorgesehen ist.

1987 Der Stadtrat entscheidet sich am 31.03.1987 einstimmig für die Wahllinie 2 der örtlichen Entlastungsstraße = Verlegung der Bahngleise in den Hang hinein.
Nach Anhörung der beteiligten Behörden beschließt der Stadtrat am 30.06., dass die lange Variante A Einmündung in die Kissinger Straße Höhe Autohaus Lother mit Bahnverlegung verwirklicht werden soll.

Thermalquellenbohrung bei 571m Erdtiefe angelangt, am 30.06. Bohrung eingestellt, da keine ausreichende Wassermenge erschlossen und bei Pumpversuch die Georgi-Quelle beeinträchtigt wurde.
Beginn der Sanierung des Kindergartens im Stadtteil Volkers.

1988 der Stadtrat vergibt am 23.03.1988 den Auftrag zur Erstellung eines Marketingkonzeptes für Bad Brückenau.
Am 07.06.1988 werden die Planungen für Einrichtungen eines Freizeit- und Erholungsbades vorgestellt.

1989 Die Planungen für die Einrichtungen einer Rheuma-Akut-Klinik in Bad Brückenau werden vorbereitet.
Am 28.03.1989 beschließt der Stadtrat die Fortführung der Stadtsanierung.
Am 08.05.1989 spricht sich der Stadtrat in der Standortfrage der Rheumaklinik für das Siebenergelände aus.
Am 10.09.1989 wird das neue Feuerwehrgerätehaus am FC-Platz der Stadt Bad Brückenau übergeben.
Am 20.09.1989 beschließt der Stadtrat, ein ca. 8 ha großes Teilgebiet des Stadtwaldes als Industriegebiet auszuweisen.

1990 Staatssekretär Gauweiler erteilte am 14.02.1990 die Genehmigung zum vorzeitigen Grunderwerb für den Bau der Entlastungsstraße.
Am 29.05.1990 beschließt der Stadtrat die Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Georgi-Kurparkes als Sondergebiet für Kur, Kliniken und Altenheime zwecks Errichtung der geplanten Rheumaklinik in diesem Bereich.

1991 Bad Brückenau gehört seit 175 Jahren zu Bayern.
Am 26.02.1991 grenzt der Stadtrat das Untersuchungsgebiet für die geplante Stadtsanierung ab.
Am 14.05.1991 stimmt der Stadtrat dem Planfeststellungsverfahren für den Bau der Entlassungsstraße zu.
Am 15.10.1991 wird die Generalisierung und Erweiterung des Hallenbades sowie die Verlegung der Außenbecken und der Einbau eines Blockheizkraftwerkes vom Stadtrat beschlossen.
In der Ludwigstraße werden Verkehrsberuhigungsmaßnahmen durchgeführt.

1992 Richtfest am 24.01.1992 für den Saunabereich der laufenden Generalsanierungs- und Erweiterungsmaßnahme des Hallenbades.
Am 28.09. Spatenstich für den Bau der Entlastungsstraße.

1993 Bad Brückenau wird Modellgemeinde für Umweltschutz in der Gemeinde. Im Kalkgrund werden Wohnungen für Aussiedler errichtet.

1994 Abzug der US-Armee aus Wildflecken.
Am 30.06.1994 wird eine Patenschaft mit dem 2./Panzerartilleriebataillon 355 Wildflecken begründet.
Am 27.09.1994 beschließt der Stadtrat eine Städtepartnerschaft mit der englische Stadt Kirkham einzugehen.
Das Blockheizkraftwerk am Hallenbad geht in Betrieb.

1995 Begründung einer Städtepartnerschaft mit der englischen Stadt Kirkham.

1996 Eröffnung des Freizeit- und Erlebnisbades Sinnflut und der innerörtlichen Entlastungsstraße
Das Rathaus wird im Gebäude der ehem. Volksbank am Marktplatz untergebracht.
Der Marktplatz wird neu gestaltet, die Fußgängerzone eröffnet und ein Verkehrs- und Parkraumkonzept für Bad Brückenau erstellt.

1997 Grundlegende Überarbeitung des Flächennutzungsplanes (2. Änderung 11.03.97)
 Einweihung Erweiterungsbau der Grundschule am 10.Okt. 1997.

1998 Privatisierung der bisher städt. Musikschule in einen Verein.
Neuer Bürgermeister Thomas Ullmann ab 01.11.98.
Förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes „Kernstadt“ mit Satzungserlass.

1999 Zulassung des Bürgerbegehrens „Böhje“ – Schmalspurbahn im Sinntal.
Beginn der Erschließung Industriegebiet Buchrasen, Baugebiet Hart-Langeller.
Beschluss über Weiterführung des Agenda-Förderantrags.
Grundsatzbeschluss über die Umwandlung der Stadtwerke (Eigenbetrieb) in eine Gesellschaftsform des Privatrechts (ausgenommen Abwasserbeseitigung).
Abbruch des alten Bauhofes in der Sinnau und Schaffung eines stadtnahen Parkplatzes.
Eröffnung des neuen Krankenhauses Franz von Prümmer-Klinik am 01.07.99.

2000 Umgestaltung Vorplatz am Alten Rathaus mit Straßen-Durchführungsbeschluss und Zuwendungsantrag.
Sicherheitswacht – Antrag auf Genehmigung,
Standortanalyse zum Freizeitangebot in Bad Brückenau, Abschlussbericht Reppel u. Lorenz.
Neubau einer AHB-Rheuma-Klinik in Bad Brückenau, Grundstücksbereitstellung – Verhandlungen. Der Stadtrat spricht sich für eine Verwirklichung in Bad Brückenau aus.
Stadtrat beschließt ein Ratsbegehren als Ergänzung zum Bürgerbegehren. Neubau einer AHB-Rheumaklinik im Georgi-Kurpark; Zulassung Bürgerbegehren.
Zweckvereinbarung mit dem Markt Zeitlofs über die Mitbenutzung der städt. Kläranlage.
Gutachten zur Sanierung der Liebesmühle wird in Auftrag gegeben und späterer Verkauf der Liebesmühle an einen privaten Investor mit Sanierungsverpflichtung.

2001 Neugestaltung des Siebener Parkes; Genehmigung der Planung und Zuwendungsantrag
Abschluss einer Zweckvereinbarung mit der Gemeinde Oberleichtersbach wegen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung für das städt. Industriegebiet Buchrasen.
Neubau eines Einkaufscenters auf dem Vorndrangrundstück Alter Schlachthofweg; Zustimmung zur Planung
Erbbaurechtsangebot an die Dt. Klinik Bad Brückenau zum Neubau einer AHB-Rheumaklinik im Georgi-Kurpark; Verlängerung bis 30.09.2002
Beschluss über Gründung der Stadtwerke GmbH.


2002  Ein Antrag die Fußgängerzone für Pkws zu öffnen wird vom Stadtrat abgelehnt. Umgestaltung des Platzes am Alten Rathaus, Aufstellung Brunnen. Auftrag zur Generalsanierung der Siebener Quelle. 100.Geburtstag der Stadtwerke am 19.10.2002 (Gründung 9.7.1901).

2003 Öffnung Altstadt, Fußgängerzone und Teile des Kurparks für Radfahrer. Vorstellung Agenda-Konzept.  200.Todestag Melchior Adam Weikard. Einweihung des Platzes am Alten Rathaus am So.28.09.2003.  Verhandlungen und Rechtsstreit Stadt ./.Freistaat Bayern wegen Wasserrecht an staatl. Heilquellen.

2004 Stadtrat beschließt: Stadt nimmt Abstand von weiteren rechtlichen Schritten in Sachen Wasserrecht.  Arbeitsamts-Hilfsstelle in BRK wird vom Arbeits­amt aufgelöst.
Das Bayerische Kammerorchester (ehemals Kammerorchester Schloss Werneck) wechselt nach Bad Brückenau.

2005 Auftrag Luftgutachten wegen Titel "Bad". Finanzamt stellt Außensprechstunden in Bad Brückenau ein (elektron. Steuererklärung).  Stadtrat bewilligt jährlichen Zuschuss für Musikschule von 18.500 € für  5 Jahre + 2.500 € für sozial schwache Kinder. Beschluss zur Einführung des neuen kommunalen Finanzwesens für die Stadtverwaltung (kamerale Doppik).  Eisenbahnstrecke Jossa – BRK – Wildflecken – Gespräche über die Nutzung als Radweg.

2006 Empfang der kroat. Fußball-Nationalmannschaft auf dem Platz am Alten Rathaus, Bad Brückenau ist Quartierstadt.  Beschluss zum Ausbau innerstädt. Radweg GKN - Schulzentrum, Kosten ca.145.000 €.   September 2006 100-Jahr-Feier Siebener Sprudel –  Umgestaltung Siebener Park. 25 Jahre Städtepartnerschaft Bad Brückenau – Ancenis. Bau eines Wohnmobilplatzes mit 14 Stellplätzen an der Buchwaldstraße, Ausbau Sinntor BA III.

2007 Planfeststellungsverfahren Neubau BAB Sinntalbrücke. Baubeginn städt. Radweg GKN – Schulzentrum.100 Jahre  Georgi Quelle und 1. Bad Brückenauer Gesundheitswoche.  Stadtsanierung: Beschluss des Stadtrates Einzelhandelsentwicklung im Bereich des Altortes innenstadtverträglich auszurichten und Beschluss in das Stadtumbauprogramm West aufgenommen zu werden. Stadtwerke: weitere Kanalisie­rungen Stauraumkanal Sinnau. Grundsatzbeschluss zur Sanierung und Umgestaltung von Nebenstraßen der Ludwigstraße.

2008  Als zweite Bürgermeisterin wird Frau Brigitte Meyerdierks und als dritte Bürgermeisterin wird Frau Adelheid Zimmermann gewählt.
Zur 70. Wiederkehr der Reichspogromnacht (09.11.1938) beschließt der Stadtrat am 20.05.08 am Alten Rathaus eine Gedenktafel mit den Namen der ermordeten und deportierten jüdischen Mitbürger anzubringen.
Europäischer Märchenkongress in Bad Brückenau.
Der Stadtrat beschließt am 11.11.2008 die Generalsanierung der Grundschulturnhalle und die der Dreifachsporthalle.

2009  Übernahme des Dachmarketings für Kur- und Tourismus von der Staatl. KV ab 01.01.2011 zur städt. Tourist-Info.
Sinntal – Autobahnbrücke ist Gegenstand der Beratungen (Schallschutz, Wasserschutzgebiet, - Schutz etc.
Der Stadtrat stimmt dem Teilneubau der Grundschule anstelle einer Generalsanierung des Altgebäudes zu (14.07.2009 / 21.07.2009).
Der Vertrag mit der Gemeinde Motten über die Erledigung der Standesamtsgeschäfte wird verlängert (bis 2012 und länger 15.12.2009).

2010 Der Stadtrat stimmt dem „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept“ zu, einschl. Konzept zur Klärung der Einzelhandelsstruktur und Tourismus inkl. Fortschreibung des Gesamtverkehrsplanes Bad Brückenau (31.03.2010).
Der Stadtrat genehmigt Beschaffungskonzept Feuerwehrfahrzeuge Tanklösch- und Drehleiter mit Landkreiszuschüssen (16.03.2010).
Stadt stimmt Gründung des Schulverbunds der Hauptschulen Bad Brückenau – Wildflecken und Schondratal zu (18.05.2010).
700 Jahrfeier der Stadt zur Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1310 am 12.06.-13.06.2010 und Festumzug Sonntag, 18.07.2010.
Die neugewählte erste Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks wird im Stadtrat vereidigt. Zur zweiten ehrenamtlichen Bürgermeisterin wird Adelheid Zimmermann, zum dritten Bürgermeister Dieter Seban gewählt (15.11.2010).


2011 Der Stadtrat nimmt Hochwasserschutzstudien des Wasserwirtschaftsamtes sog. Basisstudien zur Kenntnis (20.04.2011).
Grundsatzbeschluss zur Gründung einer Kommunalen Allianz mit den Nachbargemeinden Geroda, Motten, Oberleichtersbach, Riedenberg, Schondra, Wildflecken und Zeitlofs (19.07.2011).
Grundsatzbeschluss des Stadtrates zur Einführung einer gesplitteten Abwassergebühr (25.10.2011).
Auftragsvergabe für die Neuanschaffung eines Tanklöschfahrzeuges TLF 4000 (BAB Waldbrände) (22.11.2011).

2012  Vorstellung städtebauliche Rahmenplanung „Obermang“.
Neuer Standort städtisches Archiv, Museumsdepot im Anwesen Musikschule geregelt .
Stadtumbau West – Vorstellung Planung, Ausbau / Umgestaltung Unterhainstraße sowie Planung Obermang (15.05.2012).
Anschaffung eines neuen Hilfeleistungsfahrzeuges (HLF) der Freiwilligen Feuerwehr (anstelle früherer Rüstwagen). Auftragsvergabe am 18.09.2012.
Stadtrat beschließt zum Verein Beitritt Pro Jugend Bad Kissingen und bucht 15 Std./Woche eines hauptamtlichen Betreuers für die Jugend und Jugendzentrum (18.09.2012).
Neubau Haus Waldenfels mit Behinderteneinrichtung auf dem Gelände des ehem. Krankenhauses.
Gestaltung Friedhof Fuldaer Straße nach Konzept Arch. Ledermann wird dem Stadtrat vorgestellt und die Neufassung der Friedhofssatzung beschlossen (13.11.2012).
Gründung Jugendclub "Jugendbewegung e.V. Bad Brückenau" am 14.11.2012.

2013    Ausbau der Kissinger Straße OD B 286 wird vom Stadtrat zugestimmt (29.01.13), ebenso der Sanierung der Klassenzimmer Grundschule für einen Ganztagszug. Sprengung der alten BAB-Brücke bei Röder- und Stockhof am 29.06.13. Gründung des Vereines Städtepartnerschaften Bad Brückenau – Ancenis – Kirkham.
Stadtrat stimmt der Planung zum Einkaufszentrum Sinnau zu am 25.06.13. Zustimmung zum Naturschutzgebiet Kernzonen im Biosphärenreservat Rhön.
Der Neubau Haus Waldenfels, Ernst-Putz-Str. 4, verursacht Risse, Absenkungen bei Oberliegern und an Hart- und Crailsheimstraße. Heilquellenschutzgebiete für die Siebener und Georgi-Quelle werden beantragt (StR 26.11.13). Einwohnerzahl lt. Zensus per 09.05.2011 auf 6.526 festgestellt.

2014    Stadtrat stimmt am 04.02.14 dem Entwicklungskonzept der Rhön-Allianz zu.  Dem „Sternenpark“ im Biosphärenreservat Rhön wird zugestimmt.  Resolution gegen die geplante Großstromtrasse entlang der A 7 (25.02.2014).
Neuer 2. Bürgermeister wird Jürgen Pfister (PWG), 3. Bürgermeister bleibt Dieter Seban (CSU).
Der Stadtrat beantragt die frühere Bahnstrecke Jossa – Bad Brückenau – Wildflecken von Bahnbetriebszwecken frei zu stellen.
Der Schaffung einer Vollzeitstelle für die Jugendsozialarbeit an der Mittelschule (Schulverbund) stimmen alle beteiligten Gemeinden einschl. Stadt zu (24.06.14).
Vertrag über die kostenlose ÖPNV-Nutzung für Kurgäste abgeschlossen.
Die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Volkers (früheres Hotel Rhönhof) mit rund 95 Plätzen wird ab 24.06.14 bezogen; ein Helferkreis bildet sich.
Für die gemeindliche Jugendarbeit wird der Vertrag mit „ProJugend“ (Landkreis) verlängert auf rd. 20 Stunden pro Woche hauptamtliches Personal.  Sport- und Ehrenamtsehrung am 14.11.2014.

 

 

Gefällt's Ihnen?