Georgi-Sprudel

Das Kalzium-Natrium-Chlorid-Sulfat-Hydrogenkarbonat-Heilwasser findet Anwendung bei vorbeugender und unterstützender Behandlung der Osteoporose, zur ergänzenden Magnesiumzufuhr, bei Magnesiummangel und erhöhtem Magnesiumbedarf, Anwendung bei Erkrankungen des Magens und Darmes, bei Entzündungen der Magenschleimhaut, bei Verstopfung, bei Leber- und Gallen-, Blasen- und Nierenleiden. Zudem wirkt das Georgi-Heilwasser unterstützend bei Gicht und Diabetes.
Das Wasser wird in die Georgi-Kurhalle geleitet und dort zur Trinkkur verabreicht.

Daten im Überblick

  • Eisenhaltiger Kalcium-Natrium-Chlorid-Sulfat-Hydrogencarbonat-Kohlendioxid-Heilwasser
  • Erbohrung im Jahr 1907 durch die Stadt; Neubohrung im Jahr 1969
  • Tiefe: 554 Meter
  • Temperatur: 13 °C
  • Schüttung: ~ 23 Liter/ Minute

Zusammensetzung:
In einem Liter Wasser der Georgi-Quelle sind enthalten (Große Heilwasseranalyse Dr. Nuss 2015, bestätigt durch regelmäßige Kontrollanalysen Institut Dr. Nuss):

Kationen:
Lithium (Li+)     0,69 mg
Natrium (Na+)     465 mg
Kalium (K+)     37 mg
Magnesium (Mg²+)     170 mg
Calcium (Ca²+)     915 mg
Eisen (Fe²+)     14 mg
Mangan     2 mg

Anionen:
Chlorid (Cl–)     1.182 mg
Sulfat (SO42–)     1.362 mg
Hydrogencarbonat (HCO3–)     1.302 mg
Nitrat (NO3–)     kleiner als 1 mg
Fluorid (F–)     1,51 mg

Gasförmige Stoffe:
Freies Kohlendioxid (CO²)     2.389 mg

Das Filmteam des Franz-Miltenberger-Gymnasium Bad Brückenau, unter der Leitung von Herrn Heiko Bernhard, hat in diesem Jahr eine Dokumentation über den Wert dieser Heilquelle erstellt. Diesen Film können Sie hier sehen: Der Georgi- Sprudel

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